
"Vielleicht letzter Königsmarkt verzeichnete Rekordzahlen" - titelte die Presse
Erneut Rekordzahlen konnte am ersten Sonntag im neuen Jahr der Königsmarkt in Ehringshausen aufzeigen. Trotz winterlichen Wetters wurden an rund 60 Marktständen entlang der Bahnhofstrasse viele Waren von den Händlern für die Besucher aus nah und fern angeboten.
Angeboten wurden vielfältige Waren von Pfannen, Fisch, Donuts, Socken, wärmende Decken, Taschen, Malstiften bis hin zu Messern und Bekleidung. Erstmals waren die Stände bis zur Dillbrücke verteilt worden, weil in diesem Jahr die Osttangente als Umgehungsstraße zur Bahnhofstrasse genutzt werden konnte und so eine weiträumige Umfahrung der Landesstrasse möglich war. Die Geschäfte unserer Mitglieder in der Bahnhofstrasse und entlang der Wetzlarer Straße hatten zumeist geöffnet.
Nicht nur am Nachmittag verlegten viele Ehringshäuser ihren Sonntagsspaziergang in die Bahnhofstrasse, um das bunte Marktreiben zu erleben oder um sich ein gutes neues Jahr zu wünschen. Die Freiwillige Feuerwehr sorgte im beheizten Festzelt für das leibliche Wohl der Besucher. Der Karnevalclub Dillheim verköstigte mit Glühwein und Kuchen. Der Waldkindergarten bot ebenfalls Kuchen an. Zudem wurden hier fleissig Kinderschminken angeboten. Auch die Sternsinger der katholischen Kirchengemeinde besuchten den Königsmarkt.
Bei der grossen Tombola blieben die ersten Preise, "Ehringshäuser Goldbarren" im Wert von 500 €, ein Gutschein von Möbel Zeller über 300 € und ein Gutschein des Getränkehandels Rumpf im Wert von 150 € allesamt in Ehringshausen. Die Gewinner wurden, soweit nicht anwesend, direkt benachrichtigt. Die weiteren gezogenen Losnummer finden Sie im Bereich Downloads.
Zum 9. Mal fand der Königsmarkt in diesem Jahr statt. Ob es im nächsten Jahr den Jubiläumsmarkt geben wird ist noch nicht klar. Die Vorbereitung und Durchführung wird von Jahr zu schwieriger, da beim installieren der Stände zahlreiche individuelle Wünsche der Anlieger in der Bahnhofstrasse berücksichtigt werden sollen. Dies gelingt leider nicht immer, was teilweise auf massives Unverständnis der Betroffenen stösst. Auch kurzfristigen Absagen, so beispielsweise von dem Betreiber des Kinderkarussells, machen es nicht einfach die Qualität zu erhalten. Dennoch war der Königsmarkt, der seinen Namen dem "Heiligen-Drei-Könige-Tag" verdankt, wieder ein Erfolg.